| Seniorengerechtes Aachen
Podiumsdiskussion unter der Leitung von Jürgen
Fliege im Itertalklinik Seniorenzentrum Aachen Walheim
mit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
und dem Landtagsabgeordneten Karl Schulteis

Pünktlich um drei Uhr am Freitag erreichten die
amtierende Bundesministerin für Gesundheit,
Ulla Schmidt, und der Kandidat für das Oberbürgermeisteramt
in Aachen, Karl Schultheis, die erstklassig in einen VIP-Bereich verwandelte Eingangshalle
des Itertalklinik Seniorenzentrums Aachen Walheim.
Die Frage, wie unsere Gesellschaft dem Ziel einer seniorengerechten
Stadt
näher kommen kann, bewegte offensichtlich nicht
nur die Bewohner, sondern auch zahlreiche Angehörige
und Besucher.

Nach einer Begrüßungsansprache des Geschäftsführers Dr. med. Christoph M.
Kösters hielten die geladenen Politiker jeweils
kurze Impulsreferate über einige Aspekte des allgemeinen
gesellschaftlichen Wandels und über notwendige
Verbesserungen auf dem Weg hin zu einem seniorengerechten
Aachen, um sodann dem interessierten Publikum Rede und
Antwort zu stehen.
Unsere Gesellschaft, erfuhren die Zuhörer, befindet
sich in einem demografischen Wandel. Bis zum Jahre 2050
wird sich die Zahl der Menschen, die 80 Jahre oder älter
sind, glatt verdreifacht haben. Das wirft viele Fragen
auf zur Gewährung einer wohnortnahen und qualitativ
hochwertigen Versorgung der Aachener Senioren.
Großen Beifall fand die Idee, den Pflegeberuf
durch verbesserte Ausbildung und bessere Bezahlung aufzuwerten
und für junge Leute attraktiver zu machen, denn
der Bedarf an Pflegekräften wird in Zukunft deutlich
steigen.
Bei einer lebhaften Podiumsdiskussion, die von Fernsehpfarrer
Jürgen Fliege schwungvoll moderiert wurde, nutzten
die zahlreichen Gäste die günstige Gelegenheit,
Fragen zu stellen und zeigten sich durchaus "auf
Zack" und informiert, ob es nun um Patienten- oder
Betreuungsverfügungen, private kontra stationäre
Betreuungsformen oder einfach um Verbesserungen des
Aachener Straßenpflasters ging.

Zum Ausklang gab es kleine Delikatessen
und Sekt
für alle, die nicht mehr Auto fahren mussten,
Blumen für Ulla Schmidt und Wein für die Herren
Schultheis und Fliege.
Großzügig verschenkte der Pastor sein Präsent
an das Geburtstagskind des Monats aus dem Publikum.
Denn: in den auf ihn wartenden Flieger durften keine
Getränke oder sonstigen Flüssigkeiten mitgenommen
werden, nicht einmal Parfüm.
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